Apple will mit interaktiven Büchern ins Bildungsgeschäft einsteigen
Schon wieder gibt es Neuigkeiten von Apple. Dieses Mal dreht es sich jedoch nicht um das iPhone und auch nicht um das nächste iPad. Stattdessen hat Apple beschlossen, in den Bildungsmarkt einzusteigen. Dazu sollen Schüler jetzt statt mit verschiedene schweren Lehrbüchern mit Tablets ausgestattet werden, die auch die Arbeit mit interaktiven Büchern ermöglichen. Mehr zu diesem neuen Schritt erfahrt ihr an dieser Stelle in unserem Teamblog.
Laut Spiegel.de stellte Apple zu diesem Zweck direkt 2 Neuentwicklungen vor. Dabei handelt es sich zum einen um iBooks 2 für das iPad, zum anderen um iBook Author für den Mac.
Laut Apple seien mittlerweile bereits 1,5 Millionen iPads zu Bildungszwecken im Einsatz und rund 20.000 verschiedene Apps liefern vielfältige Bildungsinhalte.
Interaktiv und multimedial. So stellt sich Apple laut Spiegel.de die Zukunft des Schulbuchs vor. Praktisch ist das auf jeden Fall: So können Begriffe direkt nachgeschlagen, Texte durch Videos ergänzt oder sogar 3-D-Grafiken eingebunden werden. Auch eine interaktive Abfrage der Lerninhalte am Ende jedes Kapitels seien möglich, beispielsweise in Form eines Foto-Quiz.
Ähnlich wie auf der guten alten Kopie, können in den iBooks auch ganz einfach Notizen hinterlassen oder wichtige Textpassagen hervorgehoben werden.
Um die Ideen auch umsetzen zu können, arbeitet Apple mit großen Verlagen zusammen. Im Store soll eine eigene Rubrik für “Lehrbücher” entstehen, die maximal 14,99 US-Dollar kosten sollen. Allerdings wird das Angebot vorerst nur in englischer Sprache verfügbar sein.
Mit iBooks Author sollen ganz einfach interaktive Lehrbücher erstellt werden können. Das Programm vermischt dabei Textbearbeitungs-, Präsentations und Multimediaprogramme. Neben klassischen Lehrbuchtexten können somit auch interaktive Grafiken, Videos und andere Anwendungen in das Buch integriert werden.
Apple kann sich von seinem neuen Projekt gleich 2 Vorteile erhoffen. Zum einen werden wahrscheinlich zahlreiche weitere Angebote für das iPad produziert, zum anderen werden die Umsätze weiter steigen, wenn sich das Lernen mit dem iPad an Schulen und Universitäten etabliert. Wie erfolgreich iBooks 2 letztendlich wird, zeigt aber erst die Zukunft, schließlich ist ein iPad eine teure Anschaffung für Schüler und Studenten.
Übrigens hatten wir erst vor wenigen Tagen über das kommende iPad 3 spekuliert. Alle aktuellen Gerüchte findet ihr in unserem Blog-Beitrag.
Eure Steffi

