Drogerie Schlecker meldet Insolvenz an

Drogerie Schlecker meldet Insolvenz an

Die schlechte Nachricht des Tages: Schlecker meldet Insolvenz an. Der angeschlagenen Drogeriekette geht es mittlerweile immer schlechter. In der Vergangenheit hatten zahlreiche Filialen schließen müssen, in Zukunft sollen weitere Läden folgen. Schlecker betont jedoch, dass möglichst viele Arbeitsplätze sowie rentable Filialen erhalten werden sollen. Ob und wann sich das Unternehmen von seiner Krise erholt, steht nicht fest.

In der Online-Ausgabe des “Spiegel” erfahren wir von der angemeldeten Insolvenz. Schon in der Vergangenheit hatte Schlecker einen konsequenten Sparkurs eingeschlagen und rund 600 unrentable Filialen geschlossen. Bis Ende März sollen 600 weitere Filialen aufgegeben werden.

Doch allen Bemühungen zum Trotz musste Schlecker jetzt Insolvenz anmelden. Allein in Deutschland sind momentan rund 30.000 Mitarbeiter in rund 7.000 Geschäften bei Schlecker beschäftigt, 17.000 weitere außerhalb von Deutschland. Laut Schlecker sollen möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Seit 2010 versucht Schlecker, seine Filialen zu modernisieren. Ein neuer Schriftzug sowie mehr Platz sollten die Umsätze steigern und den Einkauf bei Schlecker angenehmer gestalten. Zudem sollte das Sortiment auf die Kunden abgestimmt werden: In Gegenden mit vielen Kindern, sollte es beispielsweise eine größere Windelauswahl geben. Auch online konnte in einer breiten Angebotspalette gestöbert werden. Gerade wegen zahlreicher Gratis-Artikel war der Online-Shop bei Schnäppchenjägern beliebt gewesen.

Vor allem die Konkurrenz durch dm und Rossmann hatte Schlecker in der Vergangenheit zu schaffen gemacht. Zuletzt hatte die Kette nach Investoren gesucht. Am heutigen Freitag hat sich das Unternehmen dann für die “Planinsolvenz” entschieden. Ob sich das Unternehmen erholen wird, ist noch fraglich, ebenso wie die Frage, ob neben den geplanten 600 Filialen weitere Geschäftsstellen schließen werden.

Wie es aussieht, könnt ihr momentan auch noch im Online-Shop einkaufen. Dies passt zu Schleckers Vorhaben, den Geschäftsbetrieb vorerst weiterlaufen zu lassen. Sollte es Neuigkeiten geben, werden wir euch natürlich an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Tipps, wie ihr euch am Besten beim Einkauf im Online-Shop von Schlecker verhaltet, haben wir an dieser Stelle für euch zusammengestellt.

Eure Steffi

1 Kommentar

  1. Die Läden wurden aus ästhetischer Sicht unangespitzt in den Boden gerammt und so den Kunden vorgelegt. Die Atmosphäre will sich zurecht keiner Antun, zumal die Preise bzw. die Ware es einfach nicht rechtfertigen konnten.

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