Google Chromebook ab Juni: Günstige “Volks-Notebooks”?

Google Chromebook ab Juni: Günstige “Volks-Notebooks”?

UPDATE: Heute sollte es erscheinen, das Chromebook von Google. Doch der Suchmaschinenanbieter lässt auf sich warten. Amazon hat das Lieferdatum auf den 24. Juni 2011, also um anderthalb Wochen verschoben. Somit heißt es erneut, gespannt zu sein. Neue Gerüchte gibt es jedoch schon wieder. So soll eine Arbeit ohne Internet doch noch nicht möglich sein und in Australien ist bereits ein Chromebook im Handel aufgetaucht.

Kogan Technologies heißt die kleine australische Firma, die laut Bild.de bereits ein Chromebook anbietet. Für umgerechnet etwa 220 Euro ist die neue Generation Laptops bereits zu haben, allerdings mit weit weniger technischen Features als die angekündigte Serie von Acer. Der MDR berichtet außerdem, dass die versprochene Möglichkeit, auch ohne Internetverbindung zu arbeiten, noch ein wenig auf sich warten lässt. Technisch wäre es schon möglich, nur die entsprechenden Programme fehlten zum Zeitpunkt des Tests der Notebooks noch. Ob sie bei der Veröffentlichung Ende nächster Woche mitgeliefert werden können, ist derzeit unklar.

Wir von Sparwelt.de berichteten erst kürzlich:

Wollt ihr ein neues Notebook, aber mal was anderes ausprobieren, als die bereits etablierten Unternehmen Apple und Microsoft, dann solltet ihr euch den 15. Juni 2011 fett im Kalender markieren. Denn an diesem Tag erscheint das Google Chromebook in den USA, in Deutschland sowie in weiteren europäischen Staaten. Und noch dazu zu sehr günstigen Preisen. Wir von Sparwelt.de mussten das Angebot direkt mal näher unter die Lupe nehmen.

Neu daran dürfte sein, dass ihr eure Daten jetzt nicht mehr auf der Festplatte sichert, sondern online speichert. Der große Vorteil: Solltet ihr euer Chromebook aus Versehen in einen Fluss werfen, dann ist zwar die Hardware hin, eure Daten könnt ihr jedoch von einem beliebigen anderen Notebook abrufen. Denn diese sind online gespeichert. Eine nette Idee von Google, aber wer wirft sein Notebook schon in einen Fluss? Uns von Sparwelt.de ist das bisher nicht passiert. Aber es gibt ja hunderte von Möglichkeiten, seine Hardware ins Aus zu kicken: Umgefallene Kaffeetassen, Blitzeinschläge oder ungeschicktes Ablegen auf der Tischkante. Schon mal gut zu wissen, dass eure Daten nicht für immer verloren sind.

Was kann das Chromebook noch? Derzeit sind leider noch nicht viele technische Daten bekannt. Auf der offiziellen Seite findet ihr zwei Modelle zur Auswahl: Eins aus dem Hause Samsung mit einer Bildschirmdiagonale von 12,1 Zoll und ein weiteres von Acer, das mit einer Bildschirmdiagonale von 11,6 Zoll ein wenig kleiner ausfällt. Die Akkulaufzeit soll zwischen 6 und 8 Stunden liegen, was durchaus sehr ordentlich ist.

Der wichtigste Aspekt ist natürlich die Internetverbindung. Wie heißt es doch so schön im Werbespot? Chromebook IST das Internet in einer computerähnlichen Form. Ihr habt kaum Programme, die den Start des Notebooks verzögern, die benötigten Programme laufen alle über das Internet. Deshalb seid ihr nicht nur mit Wlan, sondern auch mit 3G ausgestattet. Im Lieferumfang ist eine SIM-Karte von Simyo sowie kostenloses Datenvolumen von 1 Gigabyte pro Monat in den ersten drei Monaten enthalten, damit ihr überall auf eure Daten zugreifen könnt. Außerdem soll das Chromebook besonders sicher vor Viren und Malware sein.

Der Mediendienst Turi2.de berichtet, dass das Chromebook voraussichtlich zwischen 349 und 499 Dollar kosten wird, je nach Ausstattung eben. Dies entspräche in etwa einem Preis zwischen 250 und 350 Euro. Wir von Sparwelt.de würden das durchaus als günstig bezeichnen. Zudem gibt es für Studenten und Bildungseinrichtungen die Möglichkeit, das Notebook für 20 Dollar, oder ca. 15 Euro, im Monat zu leasen. Unternehmen würde dieser Dienst 28 Dollar im Monat kosten.

Klingt ja alles ganz in Ordnung, aber es steht ja immer noch die Befürchtung im Raum, dass durch die Speicherung sämtlicher Daten im Internet Google oder sogar Hacker Zugriff auf diese haben. Cloud-Computing wird eben noch nicht als vollkommen sicher gesehen. Keine angenehme Vorstellung, wer will schon seine privaten Daten anderen überlassen? Und wie schnell ein solcher Datenraub von Statten gehen kann, haben wir erst kürzlich bei Sony gesehen.

Wir werden sehen, wie sich das Chromebook verkaufen wird. Der günstige Preis und die lange Akkulaufzeit sprechen dafür, Datenschützer haben gute Argumente dagegen. Was meint ihr, würdet ihr zum Chromebook wechseln? Bis dahin könnt ihr ja ein wenig in unserer Notebook-Rubrik stöbern. Vielleicht ist ja heute was für euch dabei!

Grüße aus dem Sparwelt.de-Team

Eure Steffi

1 Kommentar

  1. Schrecklich, als ob Google nicht bereits genug Märkte dominieren würde. Gibt schon viel zu viele Googleprodukte..

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  1. Mit dem Chromebook über den Wolken schweben | Sparwelt.de - [...] die das Chromebook noch nicht kennen, sei unser Blogbeitrag sowie folgendes Video [...]

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