Kein Aprilscherz: Apple-Gründungsvertrag wird versteigert

Kein Aprilscherz: Apple-Gründungsvertrag wird versteigert

Versteigerungen sind schon eine interessante Sache. Nicht nur, dass die kuriosesten Dinge unter den Hammer kommen, zudem werden bei Auktionen mitunter die höchsten Preise erzielt. Beim weltweit bekannten Auktionshaus Sotheby’s in New York soll jetzt ein Vertrag seinen Besitzer wechseln. Ein Vertrag? Klingt nicht sehr spektakulär. Eben doch, gerade dann, wenn es sich um den Apple-Gründungsvertrag vom 1. April 1976 handelt.

Auf Spiegel.de erfahren wir von der Auktion und statten der Webseite von Sotheby’s direkt einen Besuch ab. Regelrecht unspektakulär sieht das Vertragswerk aus, das aus gerade mal 3 schreibmaschinenbedruckten Seiten besteht. Doch Fans von Apple dürften gespannt auf die Auktion warten: Schließlich handelt es sich um den Gründungsvertrag vom 1. April 1976.

Im Preis inbegriffen sind handschriftliche Ergänzungen vom 12. April 1976 sowie leicht geknickte Ecken. Besonders spektakulär dürften die Unterschriften von Steve Jobs, Stephen Wozniak sowie Ronald Wayne sein. Wayne trat vom Vertrag zurück und überließ den anderen beiden das Geschäft. Seine Rücktrittserklärung liegt den Dokumenten ebenfalls bei.

Die Auktion findet am 13. Dezember 2011 in New York statt. Wer Interesse an dem Vertrag hat, sollte jedoch genug Kleingeld in der Tasche haben, denn der Wert der Dokumente wird auf bis zu 150.000 US-Dollar, also umgerechnet bis zu 112.000 Euro, geschätzt.

Neben dem Gründungsvertrag werden weitere Dokumente versteigert. Apple spielt dabei jedoch in der oberen Liga. Mehr Geld müssen lediglich Interessenten an einem handgeschriebenen Brief George Washingtons vom 9. Mai 1789 sowie an einem Notizbuch des bengalischen Dichters und Nobelpreisträgers Rabindranath Tagore aus dem Herbst 1928 auslegen. Die Objekte werden auf einen Wert von bis zu 500.000 US-Dollar, also etwa 375.000 Euro, bzw. 250.000 US-Dollar, also etwa 187.000 Euro geschätzt.

Bei kleineren Objekten handelt es sich um Karten, Abbildungen oder auch einen Hut von Charlie Chaplin (geschätzter Wert bis zu 20.000 US-Dollar, also fast 15.000 Euro). Insgesamt sollen rund 350 Objekte ihren Besitzer wechseln.

Kurios, was so alles unter den Hammer kommt, finden wir von Sparwelt.de. Allerdings ist die Auktion wohl nichts für Schnäppchenjäger. Es ist jedoch allemal spannend zu sehen, welche Preise für Raritäten erzielt werden können. Bereits in der Vergangenheit haben wir ja über ausgefallene Auktionen berichtet, beispielsweise über die Versteigerung des ältesten Autos der Welt oder von alten Bahnhofsgebäuden.

Eure Steffi

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