Online-Lebensmittelhandel soll stärker kontrolliert werden
Nahrungsmittel unterliegen vor dem Verkauf meist strengen Kontrollen. Auch Online-Shops sind verpflichtet, sich bei der Lebensmittelkontrolle zu registrieren. Jetzt stellte sich heraus: Viele Shops halten sich nicht an diese Vorgabe und verkaufen dennoch Nahrungsmittel. Der Verbraucherschutz will reagieren und stärkere Kontrollen einführen. Um welche Lebensmittel es geht und wie viele Shops bisher der Kontrolle entgangen sind? Lest selbst!
Laut Internetworld.de hat sich bisher jeder 4. Online-Händler, der Lebensmittel im Sortiment führt, nicht bei der Lebensmittelkontrolle registriert. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat deshalb beschlossen, stärkere Kontrollen durchzuführen.
Bei den angesprochenen Lebensmitteln handelt es sich weniger um klassische Produkte zur Zubereitung gängiger Mahlzeiten, sondern vielmehr um “potenziell risikobehaftete Produkte” wie Sportlernahrung, diätische Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel. Diese werden zwar als Nahrungsmittel verkauft, in Wirklichkeit handelt es sich dabei jedoch vielmehr um Arzneimittel.
Insgesamt sind dem Bundesministerium für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit 1.800 Online-Händler bekannt, die Lebensmittel in ihrem Sortiment haben. Rund 450, also ein Viertel der Händler, sind bisher nicht registriert.
Eure Steffi

