Sony von Hackern angegriffen: Kreditkarten überprüfen!

Sony von Hackern angegriffen: Kreditkarten überprüfen!

UPDATE: Nach 2 erfolgreichen Angriffen auf Sony wurden jetzt 3 Hacker der Gruppe Anonymus gefasst. Angeblich handelt es sich bei den Hauptverantwortlichen um 3 Männer aus Spanien, die Ende vergangener Woche von der spanischen Polizei gefasst wurden. Die 3 seien die Anführer von Anonymus gewesen, so die Polizei in Madrid. Ein Server, von dem aus die Angriffe auf Sony stattgefunden haben sollen, wurde beschlagnahmt.

Die Gruppe Anonymus ist auch für Angriffe auf Banken und die Regierungen von Neuseeland, Ägypten, Algerien, Libyen, Iran, Chile und Kolumbien verantwortlich. Die 3 Personen hielten sich in unterschiedlichen Orten an der spanischen Ostküste auf. Konkrete Angaben, auch zu der Rolle, die die Männer in dem Angriff auf Sony genau spielten, machte die Polizei jedoch nicht.

Wir von Sparwelt.de berichteten erst kürzlich:

UPDATE: Sony hat es wirklich nicht leicht. Kaum sollte das Playstation Network Anfang Juni 2011 wieder online verfügbar sein, kam es auch schon zu einem weiteren Angriff durch Hacker. Dieses Mal ist SonyPictures.com betroffen. Rund eine Million Datensätze seien von den Hackern eingesehen worden. Doch nicht nur das, die Gruppe LulzSec hat die Daten angeblich sogar kopiert und im Netz zugänglich gemacht. Doch auch Nintendo wurde Opfer der Hacker.

Bereits am Dienstag, so berichtet Giga.de, habe LulzSec den Angriff auf Sony angekündigt. In einem Bekennerschreiben erklärte die Gruppe dann, dass es sich um einen ganz einfachen Hack gehandelt habe. In dem Schreiben heißt es: “SonyPictures.com was owned by a very simple SQL injection, one of the most primitive and common vulnerabilities, as we should all know by now. Peinlich für Sony, denn der Konzern hatte sich noch immer nicht vom Angriff Ende April erholt. Zusammen mit der Erdbebenkatastrophe von Japan ging somit ein erheblicher finanzieller Einbruch einher. Vom Imageschaden ganze zu schweigen. Schließlich war gerade eben das abgeschaltete Playstation Network wieder online.

Vielleicht tröstet es ja den Konzern, dass die Hacker ebenfalls einen Angriff auf Nintendo starteten. Laut eines Tweets jedoch nicht, um Nintendo zu schädigen. Der Angriff liegt bereits einige Wochen zurück, Kontodaten wurden nicht eingesehen.

Wir von Sparwelt.de berichteten erst kürzlich:

Im Internet ist man ja nie zu 100 Prozent sicher. An jeder Ecke, bzw. hinter jedem Klick lauern Viren, Trojaner oder andere Bedrohungen für euren PC und euren Geldbeutel. Es ist genauso wie bei einem gemütlichen Einkaufsbummel in der Stadt – natürlich offline. Auch hier warten Taschendiebe bereits auf euer Erspartes. Deshalb sollte man sowohl in der realen als auch in der virtuellen Welt auf sich selbst, sein Geld und seine persönlichen Daten aufpassen.

Nun, genug des langatmigen Geredes. Was will euch die Sparwelt.de-Redaktion eigentlich mitteilen? Vielleicht habt ihr es bereits mitbekommen: Ein Konzern, der leider nicht auf seine Daten aufpassen konnte, ist Sony. Dieser geht laut “Spiegel“ als Opfer eines der größten Datendiebstähle aller Zeiten in die Geschichte ein. Das Schlimmste daran: Nicht nur Sony selbst ist betroffen, sondern so ziemlich jeder, der im Besitz eines Accounts im Playstation Network und für den Musik- und Videoservice Qriocity ist. Eine ziemlich üble Sache, denn die Hacker erbeuteten nicht nur persönliche Daten wie Namen, Adressen und Passwörter, sondern möglicherweise auch Kreditkartennummern.

Bereits vor einer Woche hatte Sony die beiden Dienste gesperrt. Allerdings ohne den Grund anzugeben, was bereits für wilde Spekulationen im Netz sorgte. Erst heute vermeldete das Unternehmen dann den Datendiebstahl, erklärte jedoch, dass es bisher keine Anzeichen auf Zugriffe auf Kreditkarten gegeben habe. Wir können nur hoffen, dass dem so ist.

Viele User sind jetzt natürlich sehr verärgert, dass erstens ihre Daten bei Sony nicht sicher hinterlegt wurden und dass sie zweitens erst nach einer Woche über den Angriff informiert wurden. Besonders gute Informationspolitik können wir Sony jedenfalls nicht zusprechen. Zum Glück ist bei uns im Team niemand betroffen, dennoch verfolgen wir wie gewohnt die Entwicklungen und werden euch weiter informieren. Ihr solltet auf jeden Fall eure Kreditkarten im Auge behalten. Bis es neue Infos gibt, könnt ihr ja ein bisschen auf Sparwelt.de stöbern. Vielleicht ergattert ihr ja ein nettes Schnäppchen.

Eure Steffi für die Sparwelt.de-Redaktion

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