Übernahme von Rebuy und iBood durch Media Saturn gescheitert
Erneut hält uns Media Saturn mit Neuigkeiten in Atem. Der Konzern plante, 2 kleinere Internetunternehmen zu kaufen, um seine Online-Strategie zu festigen. Doch Minderheitseigentümer Kellerhals legte jetzt sein Veto ein und verhinderte die Übernahme im letzten Moment. Der andauernde Streit zwischen Kellerhals und Metro verschärft sich somit deutlich. Rebuy und iBood dürften sich jedoch über die wiedererlangte Freiheit freuen.
Wie Welt.de berichtet, waren die Verträge bereits fertig, Termine mit den Notaren waren vereinbart. Auch die Öffentlichkeit sollte kurz darauf auf einer Pressekonferenz benachrichtigt werden. Doch der Deal fand letztendlich doch nicht statt, denn Kellerhals, der 1979 den ersten Media Markt in München gründete, war nicht bereit, die Verträge zu unterschreiben. Er warnte vor zunehmender Komplexität im Online-Handel.
Das erste Unternehmen betreibt die Webseite Rebuy.de. Dort können User ihre gebrauchten Elektronikgeräte an Rebuy.de verkaufen und erhalten dafür Einkaufsgutscheine. Der zweite Anbieter, der ins Media Saturn-Portfolio gehören sollte, wäre iBood gewesen. Der Liveshoppinganbieter stellt jeden Tag ein anderes günstiges Angebot zur Verfügung und ist gerade in der Szene der Schnäppchenjäger beliebt.
Durch den Kauf kleinerer Online-Unternehmen drohe man sich zu verzetteln, so erklärt Kellerhals seine Entscheidung. Zuerst sei eine Konzentration auf das Online-Vorhaben von Media Saturn notwendig. Erst wenn die Shops erfolgreich laufen, könne man sich weitere Gedanken über Zukäufe machen.
Wie dieser Streit wohl weitergeht? Wir dürfen gespannt sein, vor allem, da es bis zum Start der Online-Shops von Media Markt und Saturn gar nicht mehr lange dauert. Wir werden jedenfalls weiterhin über Schnäppchen von Rebuy und iBood berichten.
Eure Steffi für Sparwelt.de
2 Kommentare


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